Stauprognose: 30. Oktober bis 1. November 2026
28.10.2026 – Nürnberg
+++ Erhöhte Staugefahr durch Ferienwechsel und Feiertage +++
Am kommenden Wochenende droht den Autofahrerinnen und Autofahrer erhöhte Staugefahr. Mit dem Ferienbeginn in Bayern enden gleichzeitig die Herbstferien in mehreren Bundesländern. Hinzu kommen regionale Feiertage und zahlreiche Baustellen, die den Verkehrsfluss beeinträchtigen können.
Vor allem in Bayern kommt am Freitagnachmittag zum üblichen Wochenendverkehr noch verstärkter Reiseverkehr hinzu. Auch am Samstagvormittag wird das Verkehrsaufkommen voraussichtlich hoch sein. Unter der Woche dürfte sich die Verkehrslage in den Ballungsräumen weiter verschärfen. Mit zunehmend herbstlichem Wetter steigen immer mehr Berufstätige auf das Auto um. Dadurch nehmen die typischen Staus im Berufsverkehr wieder deutlich zu.
Besonders betroffen sind die Fernreiserouten in Richtung Süden sowie die Strecken zu den Küstenregionen und Seen. Der ADAC Nordbayern empfiehlt, wenn möglich die eigene Reise, Heimfahrt oder den Familienbesuch antizyklisch zu planen, das heißt in den frühen Morgenstunden oder erst am späten Abend loszufahren.
Die staugefährdetsten Autobahnen in Bayern:
• A3 Würzburg – Nürnberg – Passau
• A6 Heilbronn – Nürnberg
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A7 Würzburg – Ulm – Füssen / Reutte
• A9 Nürnberg – München • A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland kann es abschnittsweise voll werden:
In Österreich sind die A1 (Westautobahn), die A9 (Pyhrnautobahn), die A10 (Tauernautobahn), die A11 (Karawankenautobahn), die A12 (Inntalautobahn) und die A14 (Rheintal/Walgauautobahn) betroffen. Auf der A13 kommt es durch die Sanierung der Lueg-Brücke zwischen Innsbruck und dem Brenner zu zusätzlichen Behinderungen. Auch auf den Bundesstraßen B197 (Arlbergstraße) und B179 (Fernpassstraße) muss mit Verzögerungen gerechnet werden.
In der Schweiz besteht Staugefahr auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, auf der A2 auf der Gotthardroute zwischen Basel und Chiasso sowie auf der A3 zwischen Basel und Chur. Auch auf der A13, der San-Bernardino-Route, sind Behinderungen zu erwarten. In Italien müssen Reisende auf der A9/A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua sowie auf der A22, der Brennerautobahn, mit Behinderungen durch Baustellen und erhöhtem Reiseverkehr rechnen.
Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.
Auch die Witterungsverhältnisse spielen eine wichtige Rolle: Regen, Nebel, nasses Laub und erste Bodenfröste können die Sicht verschlechtern und die Fahrbahnen rutschig machen. Dadurch steigt die Unfallgefahr, was wiederum zu zusätzlichen Staus führen kann.