Regionale Präventionskonferenz setzt Impulse für die Gesundheitsförderung im Landkreis

12.08.2026 – Neumarkt / Landkreis

Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales, Pflege, Kommunen und weiteren Institutionen konnte Landrat Martin Meier zur ersten regionalen Präventionskonferenz im Landratsamt Neumarkt begrüßen. Im Mittelpunkt der regionalen Präventionskonferenz stand der bayerische Masterplan Prävention – Kompass für die Gesundheitsförderung und Präventionsarbeit im Freistaat.
 
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Gesundheitsamt Neumarkt gemeinsam mit der Geschäftsstellenleitung der Gesundheitsregionplus Landkreis Neumarkt. Ziel war es, den bayernweiten Masterplan vorzustellen und gemeinsam auf die Situation vor Ort zu übertragen.
 
Der Masterplan Prävention wurde im Oktober 2025 von Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach vorgestellt. Er verfolgt das Ziel, Gesundheitsförderung und Prävention im Freistaat gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort auf ein neues Niveau zu heben. Dabei nimmt der Masterplan die gesamte Lebensspanne in den Blick und zeigt auf, wie gesundheitsfördernde Strukturen nachhaltig gestärkt werden können. Insgesamt umfasst er zehn strukturelle und zehn gesundheitliche Ziele und bietet damit zugleich Orientierung für die Präventionsarbeit auf regionaler Ebene.
 
Im gemeinsamen Austausch diskutierten die Teilnehmenden die zehn gesundheitlichen Ziele und identifizierten die besonders relevanten Schwerpunkte. Gemeinsam wurden zentrale Handlungsfelder herausgearbeitet und erste Impulse für zukünftige Präventionsmaßnahmen gesammelt. Gerade dieser Austausch machte deutlich: Erfolgreiche Prävention lebt von Zusammenarbeit. Umso wichtiger ist es, vorhandene Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam Lösungen für die regionalen Herausforderungen zu entwickeln.
 
Die Präventionskonferenz war als Kick-off-Veranstaltung angelegt und markiert den Beginn für einen längerfristigen gemeinsamen Prozess. Die Ergebnisse und Anregungen aus der Konferenz werden nun in die weitere Arbeit und den Umsetzungsprozess im Handlungsfeld Prävention der Gesundheitsregionplus einfließen. Ziel ist es, die identifizierten Schwerpunkte gemeinsam weiterzuentwickeln.

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