Unbekannte geben sich als Polizeibeamte aus, telefonieren über Tage hinweg und erbeuten Bargeld sowie einen Goldring

20.10.2026 – Oberpfalz

Im Zeitraum vom Montag, 12. bis Dienstag, 13. Oktober 2026, wandten sich unbekannte Täter telefonisch an eine über 80-jährige Deutsche. Dabei gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus und erschlichen sich auf diese Weise das Vertrauen der Frau. In mehreren Gesprächen überredeten die Täter über beide Tage hinweg die Frau zur Übergabe von einem niedrigen fünfstelligen Eurobetrag und Goldschmuck.

Nachdem der Vorfall Tage später bei der Polizei bekannt wurde, ermittelt nun die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg wegen des Verdachts auf Betrug und bittet um Zeugenhinweise. Wer am frühen Abend des 13. Oktobers zwischen 17.00 und 18.00 Uhr, im Bereich Irlbach in Wenzenbach verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder sonstige Angaben zu den Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg zu melden.

Weitere Tipps der Polizei gegen Callcenter-Betrüger:

  •     Legen Sie sofort auf, wählen Sie selbstständig die 110 und fragen Sie bei der Polizei nach, ob die angegebenen Informationen des Telefonats richtig sind.
  •     Die Polizei fordert niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände von Ihnen.
  •     Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Fremde - auch nicht an Personen, die sich als Polizisten ausgeben
  •     Bankmitarbeiter werden nie an der Haustür nach Bankkarten und PINs fragen. Geben Sie Ihre Bankkarte und insbesondere Ihre PIN niemals an unbekannte Personen weiter.
  •     Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch Polizisten oder andere Amtsträger.
  •     Rufen Sie niemals über die am Telefon angezeigte Nummer zurück! Die Täter nutzen die sogenannte Call-ID-Spoofing-Technik, um falsche Nummern anzuzeigen. Die 110 erscheint bei echten Polizeianrufen niemals im Display (auch nicht mit Vorwahl).
  •     Vereinbaren Sie mit Ihren Angehörigen oder engen Kontaktpersonen ein persönliches Codewort, das nur Ihnen bekannt ist. So können Sie im Ernstfall echte Notrufe von Betrugsversuchen unterscheiden.
  •     Lassen Sie Ihren Telefonbucheintrag löschen oder zumindest den Vornamen und die Adresse entfernen. Wenden Sie sich dafür an Ihren Telefonanbieter. Ein Formular und Kontaktadressen finden Sie unter:  https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/
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