Spitzenleistungen im Fokus: IHK Regensburg ehrt die Besten der Sommerprüfung

26.10.2026 – Regensburg

66 Preisträgerinnen und Preisträger für herausragende Abschlüsse ausgezeichnet - 18 bayerische Landesbeste aus der Region geehrt

Die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim hat am 23. Oktober 2026 im Jahnstadion Regensburg die besten Absolventinnen und Absolventen der Sommerprüfung 2026 gewürdigt. Insgesamt 66 Preisträgerinnen und Preisträger aus der Aus- und Weiterbildung erhielten für ihre exzellenten Abschlüsse die besondere Anerkennung der regionalen Wirtschaft. Das sind 44 beste Auszubildende und 22 beste Absolventen der Weiterbildung. Geehrt wurden auch die zugehörigen Ausbildungsbetriebe. Zusätzlich zeichnete die IHK 18 bayerische Landesbeste aus, davon 8 aus der Winterprüfung. IHK-Vizepräsidentin Rita Högl sagte in ihrer Festrede: „Sie haben es geschafft. Und Sie haben es besonders gut geschafft."

Landesbeste: Bayernweite Spitze aus der Oberpfalz und Kelheim

Einen besonderen Höhepunkt bildete die Ehrung der Landesbesten. Sie haben in ihrem jeweiligen Abschluss bayernweit die höchste Punktzahl erreicht. Das Spektrum der Berufe reicht von Chemikant und Straßenbauer über Zerspanungsmechaniker und Bankkauffrau bis zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler, zur Baustoffprüferin und zur Tourismuskauffrau. „Sie haben auch gezeigt, welche Qualität und welches Engagement in unserem IHK-Bezirk zu Hause sind", so Högl. Die Auszubildenden stammen aus den sieben Prüfbezirken Amberg/Sulzbach-Rosenberg, Cham, Kelheim, Neumarkt, Regensburg, Schwandorf und Weiden/Wiesau.
Weiterbildung: Neue Perspektiven nach der ersten Qualifikation Besonders hob die Vizepräsidentin die Absolventen der Weiterbildung hervor, darunter Industriemeister verschiedener Fachrichtungen, Fachwirte, Bilanzbuchhalter und Betriebswirte. Sie hätten sich nach einer ersten beruflichen Qualifikation erneut auf den Weg gemacht, Beruf und Lernen verbunden und zusätzliche Verantwortung übernommen. Das verdiene großen Respekt. Weiterbildung bedeute, sich nicht mit dem Erreichten zufriedenzugeben und die eigene Entwicklung aktiv zu gestalten.

Fachkräfte als Antwort auf den Wandel Högl betonte, dass eine Ausbildung oder Weiterbildung „kein Weg zweiter Wahl" sei. Sie verbinde Theorie und Praxis, und man lerne dabei nicht nur für Prüfungen, sondern für das berufliche Leben. Angesichts von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, dem Wandel von Geschäftsmodellen und wachsender internationaler Zusammenarbeit seien gut ausgebildete und verantwortungsbewusste Menschen entscheidend. Den Absolventen rief sie zu: „Unsere Region braucht Sie." Sie ermutigte sie, neugierig zu bleiben und weiter zu lernen. Den Abschluss solle man nicht als Schlusspunkt sehen, sondern „als Rückenwind".

Dank an Ausbildungsbetriebe und Bildungspartner Ein zentraler Aspekt der Feierstunde war die Würdigung der Wegbegleiter. Högl dankte den Ausbilderinnen und Ausbildern in den Betrieben, die Wissen weitergeben und jungen Menschen Vertrauen schenken. Ihr Dank galt ebenso den Schulleitungen und Lehrkräften der Berufsschulen. „Ein guter Abschluss trägt viele Unterschriften - auch wenn auf dem Zeugnis am Ende nur zwei zu sehen sind", so die Vizepräsidentin. Die Urkundenüberreichung wurde von Daniela Schuster moderiert und von der Band Heartland Express musikalisch begleitet.

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