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Handwerkskammer ehrt ihre Meisterbesten

27.04.2026 Straubing.

Festabend für die jahrgangsbesten Meisterinnen und Meister – Vizepräsident Hans Kastl: „Sie sind die Gewinner auf dem Arbeitsmarkt“
 
Anerkennung und Lob von allen Seiten: Für ihre herausragend guten Leistungen in der Meisterprüfung ehrte die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz am vergangenen Freitag im Hotel Asam in Straubing 22 junge Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister des Jahrgangs 2025/2026 mit einer Ehrenurkunde samt Medaille. Die jungen Handwerkerinnen und Handwerker haben in der Meisterprüfung in ihrem jeweiligen Beruf als Beste abgeschnitten.

Zukünftige Führungskräfte im Handwerk

„Energiewende, Digitalisierung, Modernisierung der Infrastruktur, Nahversorgung, KI – die Herausforderungen für das ostbayerische Handwerk sind vielfältig. Und darum braucht das Handwerk gute Leute, Führungskräfte wie Sie, die anpacken, die mitdenken, die etwas leisten und bewegen wollen“, sagte Hans Schmidt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, in seiner Begrüßungsansprache. Schmidt gratulierte den Meisterbesten und stellte gleichzeitig die Komplexität der Meisterausbildung heraus: „Unsere Handwerksmeister sind nicht nur fachlich top und auf dem neuesten Stand. Sie müssen auch kalkulieren und planen, Mitarbeiter führen und Nachwuchskräfte ausbilden können, Fachkräfte, Ausbilder und Manager sein – und das oft schon in sehr jungen Jahren. Das verdient höchste Anerkennung.“
 
Handwerker nicht durch KI ersetzbar

Anerkennung zollte den Meisterbesten auch HWK-Vizepräsident Hans Kastl in seiner Festrede. Er bezeichnete die Jungmeister als „Vorbilder für eine neue Generation im Handwerk“ und ging in seiner Ansprache schwerpunktmäßig auf den rasanten Wandel in der Berufswelt ein. „Mit dem Einzug von KI ins Berufsleben werden starke Umbrüche einhergehen. Aber gerade wir Handwerker können dieser Entwicklung mit großem Optimismus entgegensehen. Wir brauchen die KI nicht zu fürchten, wir sollten sie vielmehr für uns nutzen und gleichzeitig beruhigt auf unser enormes Fachwissen und Können vertrauen“, sagte Kastl. Und weiter: „Unser Können wird, um es im Wirtschaftsjargon auszudrücken, gleich einer wertvollen Aktie in den nächsten Jahren im Wert steigen und steigen, davon bin ich fest überzeugt. Und Sie, liebe Meisterinnen, und Meister, sind mit Ihrer Top-Ausbildung, mit Ihrer Leistungsbereitschaft, Ihrer Leidenschaft für Ihren Beruf und mit Ihrer Neugier auf Neues mittendrin in dieser hochspannenden Phase. Sie werden zu den Gewinnern dieser Entwicklung gehören.“ Handwerk habe goldenen Boden: „Nicht trotz, sondern sogar wegen KI.“
 
Der Vizepräsident der Handwerkskammer ermutigte die Meisterbesten dazu, ihren beruflichen Karriereweg mutig und selbstbewusst weiterzuverfolgen. Gerade den „Besten der Besten“ stünden mit dem Meistertitel in der Tasche alle Karrierewege offen. „Sei es als Betriebsgründer, als Betriebsnachfolger, Betriebsübernehmer oder als Führungskraft im Handwerk – überall im ostbayerischen Handwerk gibt es tolle Karrierechancen, für die Sie, liebe Meisterbeste, exzellent vorbereitet und geeignet sind“, so Kastl an die Adresse der Jahrgangsbesten. „Seien Sie selbstbewusst und stolz darauf, Handwerker zu sein.“ 
 
Glückwünsche von Straubings Bürgermeister

Auch Straubings Bürgermeister Dr. Albert Solleder ließ es sich nicht nehmen, den Meisterbesten persönlich zu gratulieren. Das Handwerk sei „eine tragende Säule“ der regionalen Wirtschaft, so Solleder. „Und die heute geehrten Meisterbesten zeigen eindrucksvoll, wie viel Qualität, Innovationskraft und Zukunft im Handwerk stecken. Ihr Erfolg ist nicht nur eine herausragende persönliche Leistung, sondern auch ein starkes Signal für Fachkompetenz, Fachkräftesicherung und die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

Meisterfeier 2026 – Meisterbeste

Gratulierten den Meisterbesten: der Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Hans Kastl (2.Reihe, 1.v.re.) und der stellvertretende HWK-Hauptgeschäftsführer Hans Schmidt (2.Reihe, 1.v.li.).

Jeder Meisterbeste wurde auf der Bühne mit einer Urkunde und einer Medaille ausgezeichnet: Hier Installateur- und Heizungsbauermeister Simon Rimböck aus Eging am See (Mitte) mit Hans Schmidt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (re.), und HWK-Vizepräsident Hans Kastl (li.).

Freuten sich über die Auszeichnung und ihr herausragendes Abschneiden bei der Meisterprüfung (v.li.): Metallbauermeisterin Sophie Parstorfer, Zimmerermeister Benedikt Friedl und Schreinermeister Daniel Pompl.
 
Fotos: Fotostudio Kraus

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