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FREIE WÄHLER-Fraktion begrüßt Investitionen in die Bahninfrastruktur

19.03.2026 München.

Behringer: Angekündigte Investitionen in Bayern sind ein wichtiger Schritt, doch der Prozess muss konsequent begleitet werden!

Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion begrüßt die weitreichenden Baumaßnahmen der Deutschen Bahn zur Verbesserung der Eisenbahninfrastruktur in Bayern und fordert eine zügige und reibungslose Umsetzung. Das geht aus einem Informationsaustausch im Rahmen der heutigen Bauausschusssitzung im Bayerischen Landtag hervor. „Die jahrzehntelangen Sanierungsstaus und der dringende Bedarf an Aus- und Neubauten sowie Strecken-Elektrifizierung müssen konsequent angegangen werden“, betont der stellvertretende Ausschussvorsitzende und Fraktionssprecher für Wohnen und Bauen Martin Behringer. Besonders die Elektrifizierung sei eine Kernvoraussetzung für einen klimaneutralen Bahnbetrieb bis 2040.

Der verkehrspolitische Sprecher der FREIE WÄHLER-Fraktion, Tobias Beck, sieht auch während der Baumaßnahmen Potenzial für Verbesserungen: „Die Abstimmung zwischen der Deutschen Bahn, DB InfraGo und den privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen muss verbessert werden, um den Bauablauf und den Verkehrsfluss zu optimieren.“ Ein entscheidender Schritt sei die Standardisierung der Baufahrpläne, um Transparenz für alle Beteiligten zu schaffen.

Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion begrüßt, dass durch die Neugründung der Infrastrukturtochter DB InfraGo mehr Mittel für präventive Instandhaltungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. „Die Sanierung und sinnvolle Nachnutzung der bestehenden Bahnhofsgebäude sind dabei ein weiterer, wichtiger Baustein“, erläutert Beck. Der Abgeordnete aus Mallersdorf-Pfaffenberg appelliert: „Die Finanzierung für Projekte mit Baurecht muss schnellstmöglich geklärt werden – hier ist auch der Deutsche Bundestag in der Verantwortung.“

Die neue Ausrichtung der Deutschen Bahn unter der Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla weist laut dem baupolitischen Sprecher Martin Behringer in die richtige Richtung: „Es ist zu begrüßen, dass der Kunde nun in den Mittelpunkt gestellt wird. Doch die Frage bleibt: War dies bislang etwa nicht der Fall?“ Das neue Drei-Säulen-Modell der DB mit dezentraler Organisation, schnellen Verbesserungen und besserer Instandhaltung könne zur zeitnahen Verbesserung der Situation beitragen.

 „Die angekündigten Investitionen in Bayern sind ein wichtiger Schritt, doch der Prozess muss konsequent begleitet werden“, fordert Behringer. Der Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtags hat daher heute in einer Sondersitzung einstimmig beschlossen, den Unterausschuss zur Begleitung des Projektfortschritts der 2. S-Bahn-Stammstrecke München auf die gesamte Bahninfrastruktur in Bayern zu erweitern. Eine entsprechende Vorlage hatten die Fraktionen von FREIEN WÄHLERN und CSU eingebracht. „Dieses Thema ist von großer Bedeutung für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Durch die Ausweitung zum Bahn-Unterausschuss stellen wir sicher, dass es bayernweit keine Verzögerungen gibt", so Behringer abschließend.

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