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Man müsste Klavier spielen können …!

23.06.2016 Neumarkt.

Klavierunterricht an der Sing- und Musikschule der Stadt Neumarkt
 
 
Wenn man der Anfangszeile des Schlagertextes „Man müsste Klavier spielen können …!“ Glauben schenken darf, so hat der, der dieses Instrument beherrscht, Glück bei der Damenwelt. Dass diese Aussage zutrifft, möchte der Leiter der Neumarkter Sing- und Musikschule, seines Zeichens selbst Klavierlehrer, gar nicht dementieren und lacht dabei. Doch in Wirklichkeit sei die Situation so, dass bereits seit Gründung der kommunalen Einrichtung „Musikschule“ im Jahr 1979 mehr Mädchen und junge Frauen das Unterrichtsfach Klavier in Anspruch genommen hätten, als männliche Teilnehmer, obwohl sich hier eine Trendwende abzuzeichnen beginne. So wollten heute auch immer mehr Jungen dieses wunderbare Instrument erlernen und begännen mit dem Unterricht, ähnlich wie ihre weiblichen Mitbewerberinnen, im Alter von sieben bis acht Jahren.
 
Was macht nun den Reiz des Klavierspielens aus und für welche Altersstufe erscheint es als besonders geeignet: Hierzu erklärt Schulleiter Wolfgang Fuchs, dass es keine altersspezifische Ausrichtung für die Erlernung des Klavierspiels gäbe, dass aber wegen der noch unfertigen Physis von Kindern nicht zu früh damit begonnen werden sollte. Was in den letzten Jahren ebenfalls zu beobachten sei, so der Schulleiter weiter, sei ein steigendes Interesse von Erwachsenen, dieses Instrument zu erlernen: Entweder zur Auffrischung früher absolvierter Klavierstunden oder aber als Neueinsteiger. Auf Nachfrage, warum das Klavier nach wie vor einen großen Reiz auf potentielle Musikschülerinnen und -schüler ausübe, antwortet Fuchs, dass dieses neben Orgel und Harfe unter den klassischen Instrumenten wegen des sehr großen Tonumfangs (88 Tasten) und der technischen und klanglichen Gegebenheiten (man spricht auch vom „Pianoforte“) die meisten Möglichkeiten biete. So sei es zu erklären, dass das Klavier nicht nur an der Neumarkter Musikschule das Ranking der Beliebtheitsskala, dicht gefolgt von der Gitarre, anführte. Weiterhin konstatiert Fuchs, dass jedoch nur gut ausgebildetes Lehrpersonal mit Freude am Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie genügend Flexibilität in Hinsicht auf die Literaturwünsche der Schülerinnen und Schüler Voraussetzung für guten Instrumental- bzw. Vokalunterricht sei. Freundlichkeit und Offenheit werden an seiner Schule sowieso groß geschrieben.
 
Derzeit gäben dort, sich selbst ausgenommen, vier Kolleginnen und Kollegen Klavierunterricht, wobei neben den langjährig-erfahrenen und sehr engagierten Lehrkräften Edith Hilbich und Johann Bruckmüller (auf dem Foto 2. und 4. von links) auch „neue Besen gut kehrten“, so der Schulleiter. Susanne Reindl und Benjamin Schallwig – seit Mai 2016 an der Neumarkter Sing- und Musikschule (auf dem Foto 1. und 3. von links) – seien zwei pädagogisch zuverlässige junge Kollegen, die nicht nur durch ihre sympathische Art, sondern auch wegen der Qualität ihres künstlerischen Werdegangs überzeugten. So lässt sich als Fazit feststellen, dass Klavierunterricht aus dem musikalischen Gesamtangebot von Grundfach-, Vokal- und Instrumentalunterricht nicht wegzudenken ist, zumal in all diesen angeführten Bereichen das Klavier immer auch als zuverlässiger Musizierpartner seinen festen Platz einnimmt. Es ist also abzusehen, dass dieses so wichtige Musikinstrument weiterhin die „1. Geige“ spielen wird.
 
Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, an der Sing- und Musikschule der Stadt Neumarkt „Klavier“ oder eines der vielen anderen Fächer zu erlernen , der hat jetzt noch Gelegenheit, sich im Sekretariat der Schule in der Pulverturmgasse 18 a zu den üblichen Bürozeiten (Mo./Mi./Fr. vormittags sowie Di./Do. nachmittags) für das kommende Schuljahr anzumelden. Schulleitung und Lehrerkollegium freuen sich auf reges Interesse!
 
Foto: Städt. Musikschule Neumarkt
 
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