SV Höhenberg: Radtourenfahrt zieht deutlich mehr Teilnehmer an
19.06.2025 Neumarkt.Radsport-Chef des SV Höhenberg zieht Bilanz: Mehr Teilnehmer, mehr Strecken und eine besondere Unfallstatistik

Die Stimmung unter den Helfern der SV Höhenberg ist sonniger als das teils durchwachsene Wetter.

Die Fahrer haben sichtlich Spaß: Hier radeln die Klosterbiker Seligenporten. Fotos: Nora Englisch
Teaser: Die Radtourenfahrt des SV Höhenberg wächst und wächst: Die Zahl der Teilnehmer ging um ein gutes Viertel nach oben. Statt vier gab es in diesem Jahr sogar sechs Strecken. Darüber, das durchwachsene Wetter und eine ganz besondere Unfallstatistik sprach Radsport-Abteilungsleiter Andreas Langner. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.
Die Radtourenfahrt (RTF) 2025 des SV Höhenberg ist Geschichte. Im Gespräch sagt Andreas Langner, er sei „sehr zufrieden“ mit der Veranstaltung: „Wir hatten 311 Starter. Das sind etwa 60 Starter mehr als im Vorjahr.“. Dass sich die Zahl der Starter „nur“ um ein gutes Viertel nach vorn entwickelt hat, macht Langner am Wetter fest, dass „wieder nicht so geil“ gewesen sei.
Zum echten Wermutstropfen taugt die Entwicklung allerdings nicht: Zu gut lief die Veranstaltung. „Wir sind sehr zufrieden mit der Abwicklung: Rund 50 Helferinnen und Helfer leisteten Hunderte Arbeitsstunden“, sagt Langner.
Mit 75 Jahren noch auf dem Sattel
Da habe man auch aus dem Teilnehmerfeld jede Menge positive Rückmeldung bekommen. „Die Helfer und ich hatten gute Gespräche mit den Startern: Helfer und Starter waren gut drauf, die Gesichter waren zufrieden.“ Dass manche ein wenig nass geworden seien, daran könne man leider nichts ändern, sagt Langner, „mit der Organisation waren alle zufrieden“.
Wie es mittlerweile schon Tradition ist, gab es einige Sonderehrungen: Der älteste Teilnehmer bei der RTF 2025 war 75 Jahre alt. Die stärkste Teilnehmergruppe stellte das Neumarkter BMW-Autohaus Partl in Neumarkt mit neun Teilnehmern.
Testfahrer machen Strecke noch sicherer
Damit die Strecke auch wirklich sicher ist, habe man in diesem Jahr zwei Testfahrer eingesetzt. „Die haben vorher schon dabei geholfen, die Strecke auszuschildern und überprüften am Tag selbst, ob alles OK ist.“ Das war auch notwendig, weil zwei neue Strecken Premiere feierten: Neu war die fordernde Straßenroute über 160 Kilometer und eine zweite, mit 88 Kilometern längere Gravel-Strecke. „Die sind sehr gut angenommen worden und wurden gut befahren“, sagt Langner.
Neue Strecken, teils regnerisches Wetter: Das klingt unfallträchtig. Tatsächlich allerdings habe man keinerlei Verletzungen zu melden. „Auch hier war das organisatorisch eine rundum gelungene Geschichte“, sagt Langner. „Wir hatten auf dem Sportgelände parallel sogar noch zwei Fußballspiele, die parallel gespielt wurden. Die Damen spielten am Vormittag und die Herren nachmittags: Auch das hat reibungslos funktioniert.“
Für Langner und die Macher der Radabteilung steht fest: Auch 2026 wird es eine Radtourenfahrt geben. Dann hofft der Radsport-Abteilungsleiter des SV Höhenberg auf einen weiteren kräftigen Teilnehmerschub und perfektes Wetter.
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