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Paukenschlag für die Judoabteilung des SV Mühlhausen

02.03.2020 Mühlhausen.

 
Muhammed Talha Memis, Sportschüler im Haus der Athleten in München und Kaderathlet im bayerischen Judoverband, holt sich im kleinen Finale die Bronzemedaille. Am erste Etappenziel seiner Judoträume ist der 16-jährige Spitzenjudoka des SV Mühlhausen angekommen. Eine Medaille auf der Deutschen! Aus 16 Bundesländer hatten sich aus den in die in sechs Gruppen eingeteilten jeweils 4 besten Judokas im sächsischen Leipzig eingefunden um in Ihren Gewichtsklassen von unter 43 Kg (der leichteste lag bei knapp 40 Kg ) bis plus 90 Kg ( hier wurde von 140Kg und mehr gemunkelt) Ihre deutschen Meister auszukämpfen. Um die Umwelt nicht zu belasten ging es im Kleinbus mit Abteilungsleiter und Jugendleiter Oberpfalz Reiner Brinkmann, sowie 2 weiteren Athleten aus Neutraubling und Tirschenreuth, Freitag nachmittags los.
 
Am nächste Morgen hieß es dann um 9:00 Uhr in der Wettkampfhalle zu sein, da dann die um nachwiegen ausgelosten nochmals auf die Waage müssen. Pünktlich um 10:00 Uhr startete das Turnier. Für Memis galt es entweder 5 Kämpfe ohne Niederlage zu gewinnen, das währe dann der deutsche Meistertitel, oder mit der gleichen Anzahl an Siegen und einer Niederlage Platz 3 zu belegen. Gleich der erste Kampf war ein Freilos, was im Normalfall nicht sehr gut ist gilt es doch 7 Kämpfe oder knapp 30 bis 45 Minuten die Konzentration und Anspannung zu halten.
 
Sein erster Gegner hieß dann Kevin Bakseev vom FSV 1950 Gotha in Thüringen, mitteldeutscher Vizemeister. Nach 4 Minuten ging Memis der clever Kämpfte mit einer kleinen Wertung (Yuko) von der Matte. Der nächste Gegner: Daniel Bogdanov vom Judoclub Vulkaneifel dritter der Südwestdeutschen Meisterschaft und Bundesligakämpfer. Nach 1:44 Minuten war der Kampf vorbei und Memis mit Würgetechnik eine Runde weiter. Der Kampf um den Finaleinzug stand an. Gegner Luca Doganay aus Hessen vom größten Verein dort , dem JC Kim-Chi Wiesbaden Südwest Deutscher Vizemeister. Einmal nicht aufgepasst, beim Fußball kann man immer noch ausgleichen – beim Judo ist nach Ippon (große Wertung) Schluss. Unglücklich in einen Armbeugehebel geraten aus dem Memis sich nicht mehr befreien konnte, musste er nach 2:54 Minuten abklopfen und den Kampf an den zukünftigen Deutschen Meister verlorengeben. Ab ging es in die Trostrunde. Gut vier Stunden galt es jetzt zu überbrücken den die Finals sollten um 17:30Uhr starten. Mental stark und gut eingestellt ging es in die Aufwärmhalle, um dort. was auch immer. zu machen. Gut aufgelegt und hochkonzentriert ging es um 17:35 dann unter den Augen von Bundestrainer U18 Bruno Tsafack, um die Wurst. Der Gegner: Viktor Marko Wandtke. Das letzte Turnier in Bamberg konnte Wandtke für sich entscheiden, aber diesmal passte Memis auf wie ein Luchs. Nach einem wunderschönen Schulterwurf, ging es, wie in Mühlhausen bei seinen Trainern hunderte mal geübt in eine Würgetechnik und Muhammed hatte seine erste deutsche Meisterschaftsmedaille erkämpft.
 
Text und Bild: Reiner Brinkmann
 
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