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Seit 40 Jahren Städtebauförderung in Neumarkt

30.04.2015 Neumarkt.

Neumarkt ist eine von ca. 570 Kommunen beim ersten „Tag der Städtebauförderung“ am 09. Mai.

Anbau am Bürgerhaus – Das neue Gebäude mit den Veraltungsräumen wurde an das bestehende Bürgerhaus angebaut, Foto Franz Janka

Mehr als 570 Städte und Gemeinden nehmen mit zahlreichen Veranstaltungen am „Tag der Städtebauförderung“ am 09. Mai 2015 teil. Darunter auch die Stadt Neumarkt, die als Projekt die Einweihung des sanierten Bürgerhauses mit dem Anbau eines neuen Verwaltungsgebäudes einweihen wird. Dazu gibt es neben dem Festakt ab 13 Uhr bis 17 Uhr für die Bürger die Möglichkeit, die Räume zu besichtigen. Darüber hinaus findet auch ein Vortrag zum Thema „Immobilien- und Leerstandsmanagement“ statt. Vortragende sind Prof. Joachim Vossen und Dr. Thomas Wieland, die in ihrem Vortrag auch die Ergebnisse aus einem Workshop mit einer Klasse des Willibald-Gluck-Gymnasiums mit vorstellen lassen. Der „Tag der Städtebauförderung“ findet heuer zum ersten Mal statt. Er hat das Ziel, die Bürgerbeteiligung zu stärken und kommunale Projekte der Städtebauförderung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch die Sanierung des Bürgerhauses ist aus dem Programm „Soziale Stadt“ im Rahmen der Städtebauförderung gefördert worden. Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag sowie Deutschem Städte- und Gemeindebund. Großstädte wie Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig oder Dresden nehmen daran ebenso teil wie kleinere Städte und Gemeinden. Kleinste teilnehmende Kommune ist Reichenbach am Heuberg mit knapp 500 Einwohnern, größte Teilnehmerstadt Berlin mit rund 3,5 Millionen Einwohnern. Auf einer interaktiven Übersichtskarte auf der Internetseite www.tag-der-staedtebaufoerderung.de erfahren Interessierte, welche Städte und Gemeinden sich mit welchen Veranstaltungen am Aktionstag beteiligen.

Kurz vor Fertigstellung – Saniertes Bürgerhaus und anschließender Verwaltungsbau, Foto Franz Janka

Die Stadt Neumarkt ist schon frühzeitig in das damalige Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm eingetreten. Bereits Anfang der 70er-Jahre nahm das Vorhaben, die Altstadt zu sanieren, konkrete Formen an. Im Hinblick auf das 1971 erlassene Städtebauförderungsgesetz beauftragte der Neumarkter Stadtrat am 27. September 1971 das Landshuter Architekturbüro Kritschel, ein Sanierungskonzept für das Schlossviertel zu entwickeln. Bereits am 1. Januar 1975 erfolgte dann die Aufnahme der Neumarkter Altstadt in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm. Der Auftakt mit den ersten größeren Maßnahmen erfolgte dann am Hofplan (jetzt Residenzplatz) im Frühjahr 1978. Mit dem Bau der Tiefgarage, der Platzgestaltung, der Sanierung des ehemaligen Rot-Kreuz-Hauses und letztendlich dem Wiederaufbau des Reitstadels wurde die Grundlage für die Entstehung eines neuen kulturellen Zentrums gelegt, das inzwischen nicht nur in Neumarkt großen Anklang findet.

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