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Kanalbau in der Eberhard-Faber-Straße gestartet

08.04.2015 Neumarkt.

In der Eberhard-Faber-Straße hat der Kanalbau begonnen. Vor dem Kanalbau hatten die Stadtwerke erste Leitungsverlegungen durchgeführt. Derzeit wird dort ein Stauraumkanal zwischen der Mühlstraße und dem Heideweg eingebaut. Die Kosten für den Kanalbau liegen bei rund 900.000 Euro. Das ausführende Unternehmen ist die Firma Gollwitzer GmbH aus Floss. Die Notwendigkeit für einen solchen Stauraumkanal in einem Teilbereich der Eberhard-Faber-Straße ergibt sich aus dem Generalentwässerungsplan der Stadt. Ausgeführt wird der Kanalbau im Mischsystem und dabei werden die vorhandenen Kanäle der Größen DN 400 und DN 500 durch rund 320 Meter Stahlbetonrohre der Drachenprofile DN 1000, DN 1800 und DN 2400 ersetzt. Bei den Drachenprofilen DN 2400 handelt es sich um die bisher größten Rohrquerschnitte aus vorgefertigten Rohren, die im Stadtgebiet von Neumarkt eingebaut werden. Es entsteht so ein Stauraum von rund 530 Kubikmeter gegenüber den bisherigen 55 Kubikmetern. Auf diese Weise wird erheblich mehr Rückstauvolumen geschaffen, so dass Überstauungen besser vermieden werden können.

Foto: Dr. Franz Janka


Als weitere Entlastungsschritte sollen dann in den nächsten Jahren weitere Stauraumkanäle im oberen Bereich der Eberhard-Faber-Straße und im Föhrenweg gebaut werden. Der derzeit laufende Kanalbau im unteren Teil der Eberhard-Faber-Straße soll Ende Juni abgeschlossen sein. Schon Anfang Juni soll dazu parallel der Straßenbau beginnen und bis September 2015 fertiggestellt sein. Auch dabei werden die Stadtwerke weitere Maßnahmen mit durchführen. Für die Fahrbahnerneuerung mit beidseitigem Gehweg zwischen der Mühlstraße und dem Heideweg werden rund 445.000 Euro an Kosten erwartet, mit denen die Straße auf einer Länge von 475 Metern saniert wird. Die Straße in diesem Bereich ist über 45 Jahre alt und weist erhebliche Schäden auf. Der Fahrbahnaufbau mit 14 Zentimeter Asphalt und 20 Zentimeter Mineralbeton entspricht nicht mehr heutigen Verkehrsbedürfnissen. Die neue Straße wird dann einen Aufbau von 4 Zentimetern Asphaltbeton, 14 Zentimetern Bitutragschicht und 37 Zentimeter Mineralbeton aufweisen. Durch die gleichzeitige Durchführung der Kanal- und der Straßenbaumaßnahme werden die Straßenbaukosten für den Bereich der Kanalbaugrube zu 50 Prozent der Kanalbaumaßnahme zugerechnet, so dass sich der Anteil der Anlieger entsprechend deutlich verringert. Da es sich bei der Eberhard-Faber-Straße um eine Anliegerstraße handelt, trägt die Stadt weitere 35 Prozent der Restkosten für die Fahrbahn sowie 35 Prozent für den Gehweg und die übrigen Teileinrichtungen. Der Anteil der Anlieger liegt damit bei lediglich 65 Prozent des Restbetrages der schon durch den Kanalbau reduzierten Straßenbaukosten und 65 Prozent der für den Gehweg und die Teileinrichtungen anfallenden Kosten.

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