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Jahreshauptversammlung der Schreiner-Innung Neumarkt

03.04.2015 Neumarkt.

Am 26. März 2014 um 19:00 Uhr fand im Handwerkersaal der Kreishandwerkerschaft Neumarkt die Jahreshauptversammlung der Schreiner-Innung Neumarkt statt.

Der Obermeister der Innung, Herr Michael Kapfer, begrüßte alle anwesenden Innungsmitglieder, den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Neumarkt, Herrn Dipl.-Betriebswirt (FH) Sebastian Meckl und den Referenten des Abends, den Energieberater Herrn Brandl.

Im Anschluss an die Begrüßung referierte Herrn Brandl zum Thema: EnEV 2016 – neue Energieverordnung.

Nach dem sehr interessanten Thema fuhr Herr Obermeister Kapfer der Tagesordnung fort. Er berichtete über die Lage im Schreinerhandwerk.

Auftragslage
Nach Angaben des ZDH fährt das Tischler- und Schreinerhandwerk „weiter auf der wirtschaftlichen Erfolgsspur“. Die Auftragsbücher sind nach wie vor gut gefüllt. Zwar hat die Konjunktur im Vergleich zu den letzten Jahren etwas an Fahrt verloren, die Geschäftslage bleibt bei den Tischlern und Schreinern aber unverändert gut. Mit einer hohen Auslastung und guten Auftragsreichweite bedienten die Tischler- und Schreinerbetriebe den differenzierten Bedarf der Privat- und Geschäftskunden an individuellen Produkten und Lösungen. Die durchschnittliche Auftragsreichweite lag traditionell zum Jahresende etwas höher als im Frühjahr und ist mit über sieben Wochen nach wie vor auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Dazu passt, dass die überwiegende Mehrheit der Betriebe mit ihrer Umsatzentwicklung zufrieden ist. Über 85 Prozent der Unternehmen sprechen von einer befriedigenden bis guten Umsatzentwicklung. Dank höherer Kapitalquote sind die Betriebe 2014 von fremden Kapitalquellen wie Banken und Lieferanten unabhängiger geworden.

Mitarbeiterzahlen
Eine Kennzahl für die wirtschaftliche Stabilität des Gewerks sind geringe Veränderungen bei den Mitarbeiterzahlen: Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, dass sowohl der Anteil der Betriebe, die ihre Mitarbeiterzahlen erhöht haben, als auch der Anteil der Betriebe, die nun weniger Mitarbeiter beschäftigen, leicht gestiegen ist. Bei über zwei Dritteln der Unternehmen hat sich hingegen nichts geändert. So bleibt das Tischler- und Schreinerhandwerk weiterhin ein stabiler Wirtschaftsfaktor in der Region. Erfreulich ist, dass sich der Ausbildungsberuf des Schreiners trotz Berufsgrundschuljahres wieder größerer Beliebtheit erfreut. So gehört er in der Region zu den wenigen Handwerksberufen, die momentan einen Bewerberüberhang zu verzeichnen haben.

Prognose
Aufgrund der guten Umsatzzahlen 2014 rechnen die Betriebe auch in diesem Jahr mit einer guten und stabilen Auftragslage. Auch in Zukunft werden die Kunden auf qualitative Tischlerprodukte setzen, wonach die Branche 2015 mit weiterhin zufriedenstellenden Umsatzzahlen kalkuliert. Kunden wollen neue Fenster und Türen, die vor Einbruch schützen, energetisch optimiert sind und ein effizientes Lüftungssystem haben.

Bei der Lichttechnik bieten LEDs und organische Leuchtdioden gute Zukunftsperspektiven. Über 90 Prozent der Tischler- und Schreinerbetriebe starteten demzufolge aus einer stabilen geschäftlichen Situation heraus in das Jahr 2015.

Nach diesem kurzen Rückblick wendete sich Herr Michael Kapfer dem Innungsgeschehen zu. Er berichtete hier über die Mitgliederentwicklung, über Sitzungen, Tagungen, Versammlungen und Veranstaltungen der Innung. Zum Ausbildungs- und Prüfungswesen berichtete er, dass im Berichtsjahr 19 Berufsausbildungsverträge abgeschlossen wurden.

Danach folgte die Genehmigung der Jahresrechnung 2014 - vorgestellt durch Herrn Geschäftsführer Sebastian Meckl - und der Bericht der beiden Rechnungsprüfer mit der Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung für das geprüfte Rechnungsjahr 2014. Als weiteren Punkt stand die Festlegung der Beiträge und Aufstellung des Haushaltsplanes 2015, durch Herrn GF Meckl, auf der Tagesordnung.

Nach dem letzten TOP „Verschiedenes – allgemeine Aussprache“ bedankte sich Herr OM Michael Kapfer bei allen Anwesenden – vor allen bei den Herren der Vorstandschaft – für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Geschäftsjahr recht herzlich, wünschte sich auch für das Jahr 2015 eine tatkräftige Mitarbeit und wünschte allen ein gutes, vor allen Dingen unfallfreies Geschäftsjahr 2015, volle Auftragsbücher und eine guten Gewinn und nach einer gemeinsamen Brotzeit endete diese harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung.
 

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