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Jahreshauptversammlung der Metall-Innung Neumarkt

23.05.2015 Neumarkt.

Herr Obermeister Michael Berchtold begrüßte die zahlreich erschienenen Innungskollegen, den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Herrn Dipl.-Betriebswirt (FH) Sebastian Meckl und den Referenten des Abends Herrn Carsten Seefelder, Leiter BTZ der Handwerkskammer Neumarkt.

Konjunktur - Überwiegend optimistischer Start in das laufende Jahr
Die Zahl der Unternehmen, die ihre Lage als sehr gut beschreiben, sei im zweiten Jahr hintereinander angestiegen. Nachdem in den letzten Jahren vor allem der Metallbau mit positiven Nachrichten glänzte, ist auch in der Feinwerkmechanik eine deutliche Stimmungsverbesserung erkennbar. Angesichts der hohen Auslastung, der positiven Grundstimmung und einer sinkenden Zahl an Schulabgängern wachse auch der Nachfragebedarf.

Details der Konjunkturumfrage des Bundesverband Metall
Einschätzung der aktuellen Geschäftslage
Feinwerkmechanik

Die Feinwerkmechanik-Unternehmen haben ihre aktuelle wirtschaftliche Lage im zweiten Jahr hintereinander durchweg positiver beurteilt. Die Zahl der Betriebe, die ihre Lage als nur ausreichend bis mangelhaft bezeichnen, ist im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Bemerkenswert ist auch, dass sieben Prozent ihre Lage als sehr gut beschreiben.
Mit 71,1 Prozent Unternehmen, die ihre Lage als gut und befriedigend bezeichnen, und mit nur 1,8 Prozent Unternehmen, die ihre Lage als mangelhaft beschreiben, kann die Lage der Feinwerkmechanik als erfreulich positiv bezeichnet werden.

Metallbauer
Auch bei den Metallbauern hat sich die Einschätzung der Geschäftslage im zweiten Jahr hintereinander noch einmal verbessert. Die anhaltend gute Lage am Bau macht sich auch in diesem Gewerk bemerkbar. Hingegen ist die Zahl der Unternehmen, die ihre Lage als gut beschreiben, im letzten Jahr um 17 Prozent auf 41 Prozent angewachsen.
Und lediglich 25,8 Prozent finden ihre Lage „nur“ befriedigend – im Vorjahr waren es noch 41 Prozent.

Fachkräftesicherung im Fokus der Verbandsarbeit
Die sinkende Zahl der Schulabgänger macht sich inzwischen im Ausbildungsgeschehen deutlich bemerkbar. 2014 und 2015 werden es insgesamt bereits 40.000 Schulabgänger weniger sein, die einen Ausbildungsplatz suchen.

Nicht nur, aber auch für das Handwerk ist es nicht überall einfach Nachwuchs zu finden. Im Elektro- und Metallhandwerk ist die Lage nicht ganz so dramatisch wie in manch anderen Gewerken, und sie unterscheidet sich sehr nach Regionen. Dramatisch ist vor allem das Wegbrechen von Ausbildungsbetrieben und -verträgen in vielen neuen Bundesländern. Wohingegen besonders starke Regionen wie z. B. Niedersachen oder Baden Württemberg mit einem sehr hohen Bestand an ausbildenden Betrieben glänzen.

Der Bundesverband Metall und seine Mitglieder, die Landesverbände, und die Innungen vor Ort arbeiten seit drei Jahren daran, die Ausgangslage der Metallbetriebe im Wettbewerb um die Jugend zu verbessern. Eine wachsende Zahl von „BOBs“ (Berufsorientierungsbeauftragten) ist vor Ort aktiv. Sie wurden mit Materialien ausgestattet, die ihre Arbeit erleichtern. Mit Workshops in Schulen, mit Lehrmaterialien, die über das Metallhandwerk informieren, und mit attraktiven Inszenierungen auf Berufsbildungsmessen arbeiten sie zunehmend erfolgreich daran, über die attraktiven Karrieremöglichkeiten im Metallhandwerk zu informieren. Ein regelmäßiger Informationsaustausch und Coachings tragen wesentlich dazu bei, die Arbeit erfolgreich weiterzuentwickeln.

Nach einem kurzen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2014 wendete sich Herr Berchtold dem Innungsgeschehen zu.

Er berichtete hier u. a. über die Mitgliederentwicklung, über Sitzungen, Tagungen, Versammlungen und Veranstaltungen der Metall-Innung Neumarkt.
Außerdem wurden 2014 wieder interessante Infoabende und Kurse durchgeführt, und auch der gesellige Teil des Innungslebens wurde nicht vergessen. So unternahm man im November eine Musicalfahrt nach Stuttgart zum Musical Tarzan.

Zum Ausbildungs- und Prüfungswesen berichtete Herr Berchtold, dass im Jahr 2014 in unserem Landkreis 47 neue Berufsausbildungsverträge im Metall-Handwerk abgeschlossen wurden. Auch berichtet Herr OM Berchtold kurz über die durchgeführten Gesellenprüfungen Teil I und Teil II im Metallbauer- und Feinwerkmechaniker-Handwerk im Berichtsjahr 2014.

Danach folgte die Genehmigung der Jahresrechnung 2014 - vorgestellt durch Herrn Geschäftsführer Sebastian Meckl - und der Bericht der beiden Rechnungsprüfer mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung für das geprüfte Rechnungsjahr 2014.

Im Anschluss referierte Herr Carsten Seefelder über die überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen im Feinwerkmechaniker- und Metallbauer-Handwerk mit anschließender Besichtigung der neuen CNC-Maschinen.

Anschließend stellte Vorstandsmitglied Arno Kebinger, Dipl.-Ingenieur (FH) und Schweißfachingenieur, den neuen Leitfaden zur Abnahme von Schweißprüfungen durch die Innung vor.

Nach dem letzten TOP „Verschiedenes – allgemeine Aussprache“ bedankte sich Herr OM Berchtold bei allen Anwesenden – vor allen bei den Herren der Vorstandschaft – für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Geschäftsjahr recht herzlich, wünschte sich auch für das Jahr 2015 eine tatkräftige Mitarbeit und wünschte allen ein gutes, vor allen Dingen unfallfreies Geschäftsjahr 2015, volle Auftragsbücher und eine guten Gewinn. Nach einer gemeinsamen Brotzeit endete diese harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung.

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