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Fit-für-die-Zukunft: Umbaupläne für das Martin-Schalling-Haus

19.06.2024 Neumarkt.

Laut Bayerischer Gesetzgebung ist vorgeschrieben, dass Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Alten- und Pflegeheime umfänglich barrierefrei werden müssen. Davon ist auch das Martin-Schalling-Haus betroffen. Das Haus aus den 60er Jahren hat jedoch auch andere Bereiche, die ein „Fitnessprogramm“ benötigen: Sanitärräume, technische Ertüchtigung, energetische Sanierung. Insgesamt steht dem Haus, das „in Würde gealtert ist“, so Diakonie Vorständin Dr. Elke Kaufmann bei der Vorstellung der Modernisierungspläne vor den Angehörigen, eine Verjüngungskur bevor. Die Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner sollen vergrößert werden, im Erweiterungsbau sollen durch die Aufstockung einer Etage siebzehn neue Zimmer entstehen und dafür im Erdgeschoss „Mikro-Apartments“ für Pflegekräfte und Auszubildende. Der Eingangsbereich, der nicht vollständig barrierefrei ist, soll umgebaut werden und sich in das Quartier zum Weiher hin öffnen. Das heißt, eine Terrasse mit (nicht-gewerblichem) Café ist angedacht, bei dem nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Angehörigen, sondern auch die Nachbarschaft oder Besucherinnen und Besucher des Schlossbades zum Verweilen eingeladen sind. Auch der ambulante Pflegedienst der Diakonie NAH e.V. soll mit Hilfe der Projektsteuerer, CPB Projekt- und Baumanagement und Architekten BBO, Herrn Thomas Otte eigene Räume bekommen. Joachim Vetter und Frauke Weiß von CPB berichteten, dass ihr Unternehmen deutschlandweit bereits ca. 78 solcher Neubau- und Sanierungsprojekte durchgeführt habe: „Wir haben eine große Expertise und legen Wert darauf, die Sanierung schonend und rücksichtsvoll für Mitarbeitende und Bewohnende durchzuführen.“ Elke Kaufmann erklärte, dass die Räume heller und freundlicher werden und zu noch mehr Selbständigkeit für die Bewohnerinnen und Bewohner führen: „Auch für unsere Pflegefachkräfte werden die Arbeitsbedingungen und Prozesse verbessert und erleichtert, beispielsweise durch digitale Dokumentation via Tablet.“ Die Renovierung im laufenden Betrieb sieht E. Kaufmann nicht nur herausfordernd: „Ruhezeiten werden eingehalten und sowohl Bewohnende als auch Mitarbeitende weitgehend entlastet. entlastet. Es wird auch sehr interessant und belebend für alle, die Maßnahmen zu erleben und die einzelnen Bauabschnitte zu beobachten.“ Noch ist es allerdings nicht so weit, dass der erste Spatenstich begonnen werden kann. Zunächst muss der Aufsichtsrat der Diakonie NAH e.V. dem Projekt zustimmen, wenn die Finanzierung zu stemmen ist. Falls alles wie geplant läuft, ist mit dem Baubeginn im Frühjahr 2025 und der Fertigstellung im Sommer 2027 zu rechnen. „Wir freuen uns über jede Unterstützung bei diesem Umbau“, so Elke Kaufmann: “Das Martin-Schalling-Haus wird von der Heimaufsicht und den Angehörigen immer wieder gelobt. Es ist ein Schmuckstück der Neumarkter Pflegelandschaft. Es soll nun fit für die Zukunft gemacht werden, damit dies auch so bleibt!“

Spendenkonto: Sparkasse Neumarkt; DE71 7605 2080 0000 0002 40; Verwendungszweck: Umbau Martin Schalling Haus.

Foto 1(Simone Erhard-Braun) v.l.: Frauke Weiß (CPB), Elke Kaufmann (Vorständin Diakonie NAH e.V.), Joachim Vetter (CPB), Thomas Otte (Architekten BBO)

Foto 2 (Elke Kaufmann): Die Baupläne für die Sanierung den Umbau des MSH

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