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FIBALON Baskets Stauf: Starker Kampf mit nur sechs Leuten

03.03.2015 Neumarkt, Stauf.

Sie kämpften mit dem Mini-Aufgebot tapfer, am Ende aber stand dennoch eine knappe Niederlage für die FIBALON Baskets Stauf. Mit 76:81 musste sich die personell stark geschwächte Truppe von Trainer Tom Gieritz am Wochenende bei den Regnitztalern in Oberfranken beugen. Der Drittplatzierte der 2. Basketball-Regionalliga Nord setzt damit seinen beeindruckenden Lauf fort. Die Bamberger Vorstädter haben inzwischen sieben Partien in Serie gewonnen. Die Staufer krebsen dagegen mit insgesamt nur sechs Erfolgen weiter am Rande der Abstiegszone herum. Die Oberpfälzer Korbjäger dürften aber mit vergleichbaren Leistungen in den kommenden Spielen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren.

Von einem großen Klassenunterschied war am Samstag tatsächlich nichts zu sehen. Die Einstellung stimmte bei den Staufern. Obwohl - oder vielleicht gerade weil - nur sechs der Gieritz-Jungs fit waren. Sie lieferten Regnitztal eine umkämpfte Partie. Zwar lag Stauf schnell hinten, ließ den Abstand aber nie zu groß werden. Nach dem punktemäßig spektakulären ersten Viertel lagen Kapitän Roland Weigl und Co. mit 17:24 hinten, zur Halbzeit schien Stauf beim Stand von 33:43 außer Schlagweite zu rutschen. Das bekanntlich schwache dritte Viertel überstand die Gieritz- Truppe auch noch ordentlich (53:64) und konnte dann am Ende überraschend noch deutlich zulegen. Besonders Tim Gieritz, Bruder des Trainers, war bestens aufgelegt und erzielte 25 Punkte, darunter drei Drei-Punkt-Würfe. Auch Scharfschütze Peter Prowosnik legte drei Dreier auf, Roland Weigl zwei. Doch auch die Regnitztaler trafen sehr gut aus der Distanz: gleich zwölf Dreier. Das war letztlich einfach zu viel für die bis zuletzt ackernden Staufer, die fünf Minuten vor dem Ende tatsächlich noch einmal auf drei Zähler herangekommen waren. Aber irgendwann ging dem Sextett die Puste aus und die 76:81-Niederlage war besiegelt.

Doch die eigene Leitung dürfte Ansporn für den kommenden Samstag sein, wenn für die Staufer das Spiel des Jahres ansteht. Beim Tabellenletzten Rattelsdorf soll und muss der dringend benötigte Sieg gelingen, um das Abstiegsgespenst zu verjagen.

In ganz anderen Kategorie kann dagegen die Staufer Reserve denken. Die Herren II haben den Aufstieg aus der Bezirksoberliga Oberpfalz in die Bayernliga so gut wie in der Tasche. Nach einem 80:71-Erfolg beim direkten Verfolger Weiden braucht die Mannschaft von Trainer Andreas Neu noch einen Erfolg aus den abschließenden drei Partien, um auch rechnerisch alles klar zu machen. Gegen den Oberpfälzer Konkurrenten tat sich das Team allerdings lange schwer. Nicht zuletzt dank einer starken Offensivleistung von Johannes Haubner (32 Punkte) klappte der vorentscheidende Erfolg doch.

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