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Ein Sportfest für alle

10.07.2024 Rummelsberg.

Spaß und Miteinander stehen beim zehnten Inklusionssportfest in Rummelsberg im Mittelpunkt

„Heute zählen nicht Höchstleistungen, sondern der Spaß an der Bewegung.“ Mit diesem Satz fasste Markus Holzammer die Kernbotschaft des Inklusionssportfests passend zusammen. Der Schwarzenbrucker Bürgermeister gehörte zu den Ehrengästen des Sportereignisses, das am Dienstag, 9. Juli 2024, bereits zum zehnten Mal stattfand. Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (Bezirk Mittelfranken) und das Berufsbildungswerk (BBW) der Rummelsberger Diakonie veranstalteten das Event.

Nicht nur der Sportplatz des Berufsbildungswerks verwandelte sich bereits am Morgen in eine bunte Spielwiese. Die 32 Stationen wurden auf dem Gelände und in den Innenräumen verteilt. Dabei war wirklich für jeden sportlichen Geschmack etwas geboten. Die Teilnehmer*innen konnten sich an Klassikern wie Hockey aber auch an Ungewöhnlichem wie am Showdown („Blindentischtennis“), Lenk Ball, Active Floor, Rollstuhlbasketball oder im Rhönrad versuchen.

Das Motto „Sport sehen – erleben und ausprobieren“ setzten die Schüler*innen direkt in die Tat um. Sie machten einmal mehr deutlich, wie Inklusion gelebt wird. „Durch das Zusammenbringen von Regel- und Förderschulen besteht die Möglichkeit, dass auch Schüler*innen ohne Einschränkungen Behindertensport ausprobieren und sich so in die Lage eines behinderten Menschen versetzen können. Das kommt bei Kindern und Jugendlichen gut an“, sagt Dietmar Kleinert, ehemaliger Schulleiter des BBWs, der vor mehr als zehn Jahren das Inklusionssportfests mitinitiiert hat.

Bei der Veranstaltung stehen das soziale Miteinander und die Freude an der Aktivität im Vordergrund. Das unterstrich auch Diakonin Christine Meyer in ihrer Rede zur offiziellen Eröffnung der Veranstaltung. Während es für die neue Vorständin der Rummelsberger Diakonie das erste Inklusionssportfest war, stellte das runde Jubiläum für Matthias Wagner einen Abschied dar. Zum 1. September verabschiedet sich der bisherige BBW-Leiter in den Ruhestand. Dietmar Kleinert richtete aus diesem Grund besondere Worte an Wagner. „Dass dieses Sportfest heute so stattfinden kann, verdanken wir diesem Mann.“ Nur mit Wagners Hilfe und Unterstützung sei die Umsetzung möglich geworden. Als Erinnerung gab es ein Trikot mit der Nummer zehn zum Abschied.

Neben Schüler*innen des Berufsbildungswerks nahmen drei Regelschulen und vier Förderschulen an der Sportveranstaltung teil. Insgesamt kamen so über 600 Teilnehmer*innen zusammen. Ein großes Dankeschön geht an die zahlreichen Helfer*innen, welche die Umsetzung des Inklusionssportfests erst möglich gemacht haben.

An dieser Station war Balance gefragt.

Die 32 Stationen wurden auf dem Gelände und in den Innenräumen des Berufsbildungswerks verteilt.

Die Teilnehmer*innen erhielten Einblicke in Behindertensportarten, wie hier beim Showdown („Blindentischtennis“).

Für den Leiter des Berufsbildungswerks, Matthias Wagner (l.), war es das letzte Inklusionssportfest. Dietmar Kleinert (Mitte), ehemaliger Schuleiter, und Uli Nüßlein, Sportlehrer am BBW, bedankten sich für das langjährige Engagement.

Fotos: Jana Matisowitsch

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