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Bürgerbegehren „Neumarkt ohne Plakatflut“ gestartet

02.10.2025 Neumarkt.

Unter dem Titel „Neumarkt ohne Plakatflut“ haben engagierte Bürger*innen ein Bürgerbegehren ins Leben gerufen, das die Zahl der Wahlplakate im Stadtgebiet künftig deutlich begrenzen soll. Konkret sieht der Vorschlag vor, die Menge pro Partei oder Wählergruppe auf 50 Plakate zu beschränken und die Einhaltung dieser Vorgabe wirksam zu kontrollieren.
 
Die Initiatorinnen und Initiatoren – darunter Marco Winkler, Britta Dirrigl und Sebastian Dirrigl – betonen, dass es ihnen nicht um ein Verbot politischer Werbung gehe, sondern um klare und faire Regeln:?„Wahlwerbung ist wichtig für eine lebendige Demokratie. Aber wenn Straßenlaternen und Plätze regelrecht zugepflastert werden, leidet nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Sicherheit und die Umwelt. Mit unserem Bürgerbegehren wollen wir für mehr Übersicht und Fairness sorgen.“
 
Unterschriften für das Bürgerbegehren können ab sofort geleistet werden. Dafür wurden bereits drei Sammelstellen eingerichtet:

    •    Buchhandlung Müller (Klostergasse)
    •    Bäckerei Düring
    •    Reformhaus (Badstraße 14)
 
Darüber hinaus steht die Unterschriftenliste auch auf der Website www.neumarkt-ohne-plakatflut.de zum Download bereit, sodass Interessierte sie bequem zuhause ausfüllen und einreichen können.
 
Zur weiteren Information lädt das Bürgerbegehren am Dienstag, 07. Oktober, um 19:00 Uhr ins Johanneszentrum ein. Dort wird das Projekt öffentlich vorgestellt, die Ziele werden ausführlich erläutert und die Initiator*innen stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
 
Mit „Neumarkt ohne Plakatflut“ setzen die Initiator*innen ein deutliches Zeichen: Demokratie braucht Sichtbarkeit – aber keine Plakatlawine.

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