Möglicher US-Abzug: Grötsch und Heinisch fordern sofortige Zusagen für die Oberpfalz
05.05.2026 München / Vilseck / Amberg-Sulzbach.
Ein möglicher Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Vilseck darf die Oberpfalz nicht unvorbereitet treffen. Hans Martin Grötsch, Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Bayern sowie Kreisrat (AS) und Marktrat in Königstein, hat gemeinsam mit dem Amberger Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Bernhard Heinisch seit der ersten Information im Hintergrund alle politischen Hebel in Bewegung gesetzt.
„Wir haben sofort nach Bekanntwerden der Pläne die Drähte glühen lassen. Bernhard Heinisch und ich nutzen unsere kurzen Wege zur Landtagsfraktion und zum Wirtschaftsministerium, um die Interessen unserer Heimat von der ersten Minute an mit Nachdruck zu vertreten“, betont Grötsch. „Wir in Bayern sind handlungsfähig – jetzt muss Berlin endlich aus der Deckung kommen.“
Aiwangers Konzepte als Fundament – Söder darf Verantwortung nicht abschieben
Grötsch verweist dabei auf die vorausschauende Arbeit von Hubert Aiwanger: „Hubert Aiwanger hat bereits 2020 weitsichtige Konzepte für die Oberpfalz entwickelt. Diese Pläne zur regionalen Strukturförderung liegen bereit und müssen sofort aktiviert werden, sollte der Abzug Realität werden. Während Bayern unter Aiwanger seine Hausaufgaben gemacht hat, steht nun der Bund in der Pflicht.“
Dabei nimmt Grötsch Ministerpräsident Markus Söder direkt in die Mitverantwortung: „Markus Söder darf die Verantwortung nicht einfach auf ‚die Bundesregierung‘ wegschieben. Seine Partei sitzt in Berlin am Kabinettstisch. Wir erwarten von ihm, dass er seinen Einfluss nutzt, um den Bund an den Verhandlungstisch zu zwingen. Die gesamte Bevölkerung in der Oberpfalz erwartet zu Recht konkrete Vorschläge aus Berlin. Wer dort mitregiert, darf unsere Heimat nicht zum Bauernopfer weltpolitischer Spannungen machen!“
Kernforderungen für den Ernstfall:
1. Bund in die Strukturpflicht: Die bereits 2020 erarbeiteten bayerischen Maßnahmen müssen im Bedarfsfall sofort mit massiven Bundesmitteln unterfüttert werden, um den Kaufkraftverlust in der Oberpfalz abzufangen.
2. Militärische Effizienz durch kurze Wege: Grötsch: „Vilseck bietet unschlagbare logistische Vorteile durch die Nähe zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Sollten die USA abziehen, muss der Bund die Nachnutzung durch deutsche Verbände zur Priorität machen, um Ausbildungsprozesse kostengünstiger und strukturierter zu gestalten.“
3. Konversionsgipfel mit konkreten Bundes-Zusagen: Ein runder Tisch ohne Berlin ist wirkungslos. Der Bund muss mit verbindlichen Zusagen für Behördenverlagerungen und Infrastrukturinvestitionen an den Tisch.
Grötsch weiter: „Die FREIEN WÄHLER, Bernhard Heinisch und ich werden weiterhin alle politischen Kontakte nutzen, damit die Oberpfalz nicht im Regen stehen gelassen wird. Wir stehen bereit zum Anpacken, fordern aber von Markus Söder und der Bundesregierung die notwendige Rückendeckung für unsere Bürger!“
Zu den Personen:
Hans Martin Grötsch ist Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Bayern, Kreisrat im Landkreis Amberg-Sulzbach und Marktrat in der Marktgemeinde Königstein.
Bernhard Heinisch ist Mitglied des Bayerischen Landtags und stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion.
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