UPW/FW Neumarkt befürwortet Fahrradstraße in der Dr.-Grundler-Straße – Sicherheit der Schülerinnen und Schüler hat Vorrang

25.10.2026 – Neumarkt

Durch die Bauvorhaben in der Dr.-Grundler-Straße ist künftig mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs zu rechnen. Sowohl der Fahrradverkehr als auch der motorisierte Verkehr werden dadurch vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. Aus Sicht der Fraktion der UPW/FW Neumarkt ist deshalb eine praktikable, sichere und zeitnah umsetzbare Regelung für den gesamten Verkehr dringend erforderlich. Die Zuständigkeit hierfür liegt bei der Stadt Neumarkt.
 
Die UPW/FW unterstützt die Überlegungen, die Dr.-Grundler-Straße als Fahrradstraße auszuweisen. Damit kann dem Radverkehr angemessen Vorrang eingeräumt werden, ohne den Kraftfahrzeugverkehr grundsätzlich auszuschließen.
 
Sicherheit der Kinder steht im Mittelpunkt
 
„Gerade im Umfeld unserer Schulen müssen wir die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen. Wenn täglich zahlreiche Kinder und Jugendliche mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist es richtig, dem Radverkehr gegenüber dem motorisierten Verkehr eine besondere Stellung einzuräumen“, so die Position der UPW/FW-Fraktion.
 
Eine Fahrradstraße bietet hierfür geeignete Rahmenbedingungen: Radfahrer dürfen nebeneinander fahren und bestimmen den Charakter des Verkehrs. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt grundsätzlich 30 km/h, sofern keine abweichende Regelung beschildert ist. Der Kraftfahrzeugverkehr kann durch entsprechende Zusatzbeschilderung weiterhin zugelassen werden. Auch das Parken bleibt im Rahmen der geltenden Verkehrsregeln möglich.
 
Aus Sicht der UPW/FW muss die Stadt Neumarkt die Planungen nun zügig vorantreiben. Ziel sollte es sein, eine wirksame Verkehrsregelung mit möglichst geringem Aufwand und vertretbaren Kosten umzusetzen. Angesichts der absehbaren Verkehrszunahme wäre es nicht sinnvoll, notwendige Maßnahmen unnötig aufzuschieben.
 
Fahrradstraßen sind in zahlreichen Städten bereits etabliert und haben sich dort als Instrument zur Förderung des Radverkehrs bewährt. Auch für die Dr.-Grundler-Straße bietet dieses Modell die Chance, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die verschiedenen Verkehrsarten besser miteinander in Einklang zu bringen.

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