Luftnotlage am Flughafen Nürnberg löste größeren Polizeieinsatz aus

13.10.2026 – Nürnberg

Am Dienstagmittag (13.10.2026) löste eine zunächst unklare Luftlage einen größeren Polizeieinsatz am Flughafen Nürnberg aus. Ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Korfu nach Nürnberg hatte versehentlich einen Transpondercode übermittelt, der eine Flugzeugentführung signalisiert. Zudem war die Maschine zur weiteren Aufklärung zeitweise nicht über Funk erreichbar.

Aufgrund der zunächst unklaren Situation wurden bereits im europäischen Ausland entsprechende Alarmstarts ausgelöst. Zwei Flugzeuge der Bundeswehr begleiteten die Linienmaschine schließlich auf ihrem Weg zum Flughafen Nürnberg.

Gegen 12:15 Uhr landete das Flugzeug sicher in Nürnberg. Im Rahmen der anschließenden polizeilichen Abklärungsmaßnahmen ergaben sich keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefährdungslage. Ab 13:25 Uhr konnten die Passagiere das Flugzeug verlassen. Vorsorglich waren entsprechende Betreuungsstellen eingerichtet worden.

Der Einsatz hatte auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Flughafen Nürnberg. Starts und Landungen mussten vorübergehend ausgesetzt werden. Für Nürnberg vorgesehene Landungen wurden während dieser Zeit zu anderen Flughäfen umgeleitet. Gegen 13:25 Uhr konnte der reguläre Flugbetrieb wieder aufgenommen werden.

Darüber hinaus mussten die Zufahrtsstraßen zum Flughafen zeitweise gesperrt werden. Die Verkehrssperren konnten gegen 13:30 Uhr wieder aufgehoben werden.

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Am frühen Dienstagmorgen (13.10.2026) kam es zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs am Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe.

Im Zeitraum zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr meldeten drei Piloten, während des jeweiligen Lande- oder Startvorgangs, unabhängig voneinander die Sichtung eines Objekts, bei dem es sich möglichweise um eine Drohne gehandelt haben könnte.

Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen führte umgehend, in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen des Albrecht-Dürer-Airports Nürnberg und der Deutschen Flugsicherung, Maßnahmen zur Aufklärung und der Detektion des gemeldeten Objekts durch. In diesem Zusammenhang kam es im genannten Zeitraum zu temporären Beeinträchtigungen des Flugverkehrs.

Die durchgeführten Maßnahmen, bei welchen unter anderem auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, führten nicht zur Verifizierung des gemeldeten Objekts. Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Geschehens.

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