Familienvater prallt aufgrund gesundheitlicher Probleme mit Pkw in die Schutzplanke

13.09.2026 – Kinding, A9 Ri. Berlin, zw. AS Altmühltal u. AS Greding

Durch beherztes Eingreifen der Familie konnte am Samstag Vormittag ein schlimmerer Unfall auf der A9 im Altmühltal verhindert werden.

Hier wurde der 61jährige Fahrer eines Pkw auf der Fahrt auf der A9 Ri. Berlin zwischen den Anschlussstellen Altmühltal und Greding plötzlich ohnmächtig. Als der Pkw aufgrund dessen nach links abkam und die Mittelschutzplanke streifte wurde die 57jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitzt auf dem Gesundheitszustand ihres Mannes aufmerksam. Sie griff daraufhin in das Lenkrad und versuchte den Pkw wieder unter Kontrolle zu bringen. Zusammen mit dem 32jährigen Sohn, der im Font des Pkw saß, gelang es den Pkw auf den Seitenstreifen zu lenken. Hier prallte der Pkw zwar ebenfalls noch gegen die rechte Schutzplanke, konnte aber zum Stehen gebracht werden. Die Ehefrau sowie der Sohn blieben glücklicherweise unverletzt.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer, die den Zwischenfall beobachtet hatten hielten ebenfalls an und leisteten dem Fahrer Erste Hilfe.

Ein herbeigerufener Notarzt äußerte den Verdacht, dass der Fahrer eine Hirnbluten erlitten habe. Daher wurde zum schnelleren Transport des Patienten in ein Krankenhaus ein Rettungshubschrauber angefordert.

Die Feuerwehren Kinding und Kipfenberg, welche zur Sicherung der Unfallstelle vor Ort waren, sperrten zusammen mit der Autobahnpolizei Feucht die Richtungsfahrbahn Berlin für die Landung des Hubschraubers komplett.

Aufgrund der Vollsperrung der A9 in Ri. Berlin bildete sich im Reiseverkehr schnell ein Stau von mehreren Kilometern. Nach ca. 30 Minuten konnte die Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Für die Bergung des unfallbeschädigten Pkw entstanden nur noch geringfügige Verkehrsbehinderungen durch die Sperrung der rechten Fahrspur.

Die Autobahn konnte nach insgesamt 2 Stunden wieder komplett freigegeben werden.

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