Auffahrunfall mit vier Beteiligten auf der A9
17.09.2026 – Wolnzach / A9, Lkr. Pfaffenhofen
Zwei leicht verletzte Personen und rund 50.000 Euro Sachschaden waren die Bilanz eines Auffahrunfalls auf der A9 am Mittwochvormittag, gegen 11.15 Uhr.
Ein Autofahrer aus dem Landkreis Pfaffenhofen befuhr den linken Fahrstreifen der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg. Kurz nach dem Autobahndreieck Holledau stockte der Verkehr. Der 26-Jährige erkannte die am Stauende stark abbremsenden Fahrzeuge zu spät, so dass er auf den vorausfahrenden Pkw auffuhr. Durch den Aufprall wurde dieser auf das davor befindliche Fahrzeug aufgeschoben. Kurz darauf krachte ein weiterer Pkw von hinten in die drei Unfallfahrzeuge. Der 76-jährige Fahrer aus Niedersachsen hatte den Rückstau ebenfalls nicht zeitgerecht bemerkt. Die Insassen der drei ersten Unfallfahrzeuge blieben unverletzt. Der zweite „Auffahrer“ zog sich leichte Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Sein Beifahrer erlitt ebenfalls nur geringere Verletzungen. Da sich dieser jedoch kürzlich einer Herz-OP unterziehen musste, wurde vorsorglich ein Rettungshubschrauber hinzugezogen. Nach aktuellem Stand bestehen jedoch wegen des Unfalls keine gesundheitlichen Folgen in Bezug auf die Herzerkrankung. Zur Landung des Hubschraubers musste die A9 kurzzeitig komplett gesperrt werden. Die Feuerwehren aus Wolnzach, Geisenfeld und Eschelbach waren vor Ort zur Verkehrssicherung eingesetzt. Drei der vier beteiligten Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste geborgen.