Frisch aus der Druckpresse: Das neue Tragwerk7-Programm ist da
28.08.2026 – Postbauer-Heng
Frisch aus der Druckpresse liegt es nun vor: das neue Halbjahresprogramm von Tragwerk7 in Postbauer-Heng für Herbst, Winter und Frühjahr 2026/27. Wieder ist ein vielfältiges Programm entstanden, das Kunst, Musik, Literatur, Gottesdienst und Begegnung miteinander verbindet. Dahinter steht die Idee, Menschen auf unterschiedlichen Wegen mit Glauben und Spiritualität in Berührung zu bringen – offen, kreativ und manchmal auch ein wenig überraschend.
„Wir möchten Räume schaffen, in denen Menschen etwas entdecken können – über Kunst, Musik, Geschichten, aber vielleicht auch über sich selbst und den eigenen Glauben“, beschreibt das Team der Kath. Pfarrei St. Elisabeth in Postbauer-Heng rund um Pfarrer Markus Fiedler und Klaus Schubert von der Katholischen Erwachsenenbildung Neumarkt den Grundgedanken von Tragwerk7. Dabei geht es nicht darum, klassische kirchliche Angebote einfach anders zu verpacken. Vielmehr sollen unterschiedliche kulturelle Ausdrucksformen zu Ausgangspunkten werden, um Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Der erste Programmpunkt steht dabei ganz im Zeichen des ausklingenden Sommers: Am 12. September um 19 Uhr lädt Tragwerk7 zum Lagerfeuergottesdienst in den Pfarrgarten von St. Elisabeth in Postbauer-Heng ein. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern und alle, die Lust auf einen besonderen Abend unter freiem Himmel haben, sind eingeladen, gemeinsam den Sommer ausklingen zu lassen und den Beginn des neuen Schuljahres zu feiern. Rund um das Lagerfeuer wird gesungen und auf Gottes Wort gehört, anschließend gibt es Stockbrot und Zeit für Begegnung – ein wenig wie ein Abend im Zeltlager.
Auch danach bleibt das Programm abwechslungsreich. Im Oktober lädt ein Literaturabend dazu ein, Geschichten aus Bibel und Weltliteratur neu zu entdecken. Beim „Meet & Eat“ steht dagegen ganz die Begegnung im Mittelpunkt: Bei einem Dinner-Marathon geht es von Tisch zu Tisch und damit auch von einer Begegnung zur nächsten. Im November folgt ein Gottesdienst für Trauernde am Allerseelentag, bevor bei einer Kunstandacht mit dem Titel „Heavy Tears“ die Themen Liebe, Verlust, Schönheit und Verletzlichkeit im Fokus stehen.
Im Advent führt das Programm dann weit über die Grenzen der Region hinaus. Der Lucia-Abend am 10. Dezember lädt zu einer kleinen Reise nach Schweden, Norwegen und Dänemark ein – mit Musik, Geschichten, Lichtern und kulinarischen Entdeckungen. Kurz vor Weihnachten möchte die „Ankerstunde im Advent“ einen bewussten Gegenpol zur hektischen Vorweihnachtszeit setzen und den Blick auf das Wesentliche des Weihnachtsfestes richten.
Auch im neuen Jahr setzt Tragwerk7 auf die Verbindung von Kunst und Spiritualität. Beim „Zwischenklang“ mit dem Kirchenwecker am 9. Januar darf die Weihnachtszeit noch einmal musikalisch nachklingen. Eine weitere Kunstandacht widmet sich einer vietnamesischen Künstlerin und eröffnet anhand von Weihnachtsdekoration aus Bambus einen Blick auf christliche Traditionen im nördlichen Hochland Vietnams.
Mit „Kunst in der Fastenzeit“ und der Andacht „Versöhnung im Zeichen des Kreuzes“ geht das Programm schließlich auf Ostern zu. Kunst, Texte, Musik und biblische Geschichten laden dabei dazu ein, Gewohntes zu unterbrechen, genauer hinzusehen und sich mit Fragen nach Schuld, Versöhnung, Hoffnung und dem eigenen Leben auseinanderzusetzen.
So bleibt Tragwerk7 auch im neuen Programm seinem Anspruch treu: Kirche als Ort der Begegnung, der Kultur und des Glaubens zu öffnen und neue Wege auszuprobieren. Mal laut und gesellig, mal still und nachdenklich, mal mit Kunst im Mittelpunkt, mal mit Musik oder einer guten Geschichte.
Das neue Programmheft liegt ab sofort in zahlreichen Kirchen und Einrichtungen in der Region aus. Das vollständige Programm mit allen Terminen und Informationen findet sich außerdem online unter www.tragwerk7.de.
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Von links: Andrea Fiala, Christoph Härtl, Pfarrer Markus Fiedler, David Hink, Ulrike Frank, Klaus Schubert (Kath. Erwachsenenbildung) - Fotograf: Christian Hink