Sport schafft Begegnung - Das zwölfte Inklusionssportfest bietet für 800 Schüler*innen ein vielfältiges Bewegungsangebot

22.07.2026 – Rummelsberg

Am 14. Juli verwandelte sich das Gelände des Berufsbildungswerks (BBW) der Rummelsberger Diakonie erneut in ein buntes Sportareal. Rund 800 Schüler*innen aus elf verschiedenen Schulen waren der Einladung zum 12. Inklusionssportfest des BBW und des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Bayern (Bezirk Mittelfranken) gefolgt. Auf dem Programm standen jede Menge Spaß, Bewegung und Begegnung.
 
Magdalena Reiß, stellvertretende Bezirkspräsidentin, betonte die Bedeutsamkeit des Fests: „Ich bin ein riesiger Fan davon, wie Sport und Bewegung hier am Inklusionssportfest Menschen zusammenbringen.“
 
Unter dem Motto „Sport sehen, erleben, ausprobieren“ warteten 40 Stationen auf die jungen Gäste. Das abwechslungsreiche Programm reichte von allgemein-motorischen Bewegungsstationen und Aufgaben mit spielerischem Charakter bis hin zu sportartspezifischen Angeboten für junge Erwachsene. Die vielseitigen Stationen waren auf verschiedene Altersstufen abgestimmt. Dazu gehörten Rollstuhlbasketball, Hockey, Rhönrad, Rollstuhlparcours, Blind-Soccer und vieles mehr. Eine Siegerehrung gab es bewusst nicht. Das Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Sportarten sollte ganz im Mittelpunkt stehen.
 
Gemeinsame Bewegung fördert Inklusion
 
Mit der Frage: „Wer hat alles Lust auf Sport?“ heizte Martin Glienke, Bürgermeister von Schwarzenbruck, zu Beginn der Veranstaltung die Stimmung unter den Teilnehmenden auf. Die Vorfreude der Schüler*innen war deutlich zu hören. Kurze Zeit später tummelten sich die jungen Menschen auf dem gesamten Gelände des BBWs und nahmen motiviert die einzelnen Sportangebote an.
 
Mit dem Spiel- und Bewegungsfest stellen das BBW und der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (Bezirk Mittelfranken) die Weichen für Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung durch gemeinsame Bewegung. Dies betonte auch Robert Ilg, stellvertretender Landrat im Nürnberger Land, der den Teilnehmenden einen „wunderbaren Spieltag, der vielleicht auch neue Freundschaften bringt“, wünschte. Dietmar Kleinert, ehemaliger Schulleiter und Mitinitiator des Fests, dankte den Organisator*innen und Helfer*innen, die jedes Jahr aufs Neue zeigen, dass das Inklusionssportfest mehr als ein Sporttag ist.
 
Das Berufsbildungswerk gehört zur „Rummelsberger Diensten für junge Menschen gGmbH“ (RDJ) und unterstützt Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen. Mit stationären, ambulanten und flexiblen Hilfen erreichen 1.500 Mitarbeitende in ganz Bayern rund 2.500 junge Menschen im Alter von 0 bis 21 Jahren und deren Familien. Die gemeinnützige Gesellschaft gehört zur Rummelsberger Diakonie e.V., die seit mehr als 130 Jahren Menschen in verschiedenen Lebenslagen begleitet.

Martin Glienke, Bürgermeister von Schwarzenbruck, motivierte die Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung beim Inklusiven Sportfest am Berufsbildungswerk in Rummelsberg.

Blitzschnell fanden die Ballwechsel beim Rollstuhlbasketball statt.

An manchen Stationen war Teamarbeit gefragt.

Beim Rollstuhlparcours mussten die jungen Sportler*innen verschiedene Hindernisse überwinden.
 
Fotos: Anja Schafleitner

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