Meilenstein für die Sicherheit: Feuerwehr Rittershof bildet erstmals First Responder aus
12.07.2026 – Neumarkt - Rittershof
Sechs aktive Einsatzkräfte absolvierten eine intensive, 80-stündige Ausbildung. Kreisfeuerwehrarzt Dr. Lukas Lang lobte das außerordentliche Engagement der Truppe.
Ein echter Meilenstein für die Sicherheit im Ort: Die Freiwillige Feuerwehr Rittershof verfügt ab sofort über eine eigene First-Responder-Gruppe. Zum ersten Mal in der Geschichte der Wehr wurden sechs aktive Mitglieder intensiv für die medizinische Erstversorgung ausgebildet. Das Ziel der neuen Einheit ist klar definiert: Bei Einsätzen mit Verletzten soll künftig noch schneller, gezielter und effektiver Erste Hilfe geleistet werden, um die Zeit bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes optimal zu überbrücken.
Die fundierte Ausbildung erstreckte sich über fast ein halbes Jahr. Vom 24. Januar bis zum 9. Juli 2026 investierten die sechs Feuerwehrleute insgesamt 80 Stunden ihrer Freizeit in Theorie und Praxis. Besonders stolz ist die Wehr darauf, dass die Ausbildung komplett in Eigenregie gestemmt werden konnte: Die Ausbildungsleitung lag in den Händen von Florian Sebastian Fürst, der selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Rittershof ist und sein Fachwissen an die Kameraden weitergab.
Den anspruchsvollen Abschluss bildete die offizielle Prüfung. Unter den Augen von Kreisfeuerwehrarzt Dr. Lukas Lang mussten die angehenden First Responder ihr Können unter Beweis stellen. Alle Teilnehmer bestanden die Prüfungsaufgaben mit Bravour.
Dr. Lukas Lang sparte im Anschluss nicht mit Anerkennung: Er lobte die Mannschaft ausdrücklich für ihr herausragendes Engagement, ihren starken Teamgeist und den unermüdlichen Einsatz während der vergangenen Monate. Mit den sechs frisch gebackenen Ersthelfern ist die Feuerwehr Rittershof ab sofort noch schlagkräftiger aufgestellt – ein großer Gewinn für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. 
Die neuen First-Responder der Feuerwehr Rittershof. v.l.n.r.: Wolfgang Stiegler, Nina Eckl, Dieter Eckl, Karina Schmid, Thomas Eckl, Antonia Laub und Ausbildungsleiter Florian Sebastian Fürst.
Foto: Patrik Hirschmann